Chronik

Im Jahr 2003 haben sich, wie durch Zufall ein paar Fasnetsbegeisterte aus verschiedenen Orten (Ehingen, Rottweil und Lindau) am Glombigen Doschdig getroffen, sich angefreundet und in Fasnetserinnerungen geschwelgt. Wir alle hatten etwas gemeinsam: Wir vermissten die schwäbisch-alemannische Fasnet in unserem Leben, da wir alle zuvor in den Narrenzünften unserer Heimatstädte aktiv waren, aber dies aufgrund von Beruf, etc. nicht mehr möglich war.

An diesem schönen Glombigen, gab es also die ersten Planungen, eine eigene Maskengruppe auf die Beine zu stellen, weil wir alle berufsbedingt nicht in der Lage waren, uns in ein normales Vereinsleben zu verpflichten.

Gschwätzt wird viel, also kam es erst kurz nach der Fasnet 2005 dazu, das mit den Häs-Arbeiten begonnen wurde.

Am 23.02.2006, dem Glombigen der Fasnet 2006, hatte die Ulmer Lechthal-Hex dann endlich Ihren Auftritt in der Öffentlichkeit, weswegen wir dieses Datum auch als unser Gründungsdatum ansehen.

In den kommenden Jahren stieg unsere Zahl auf 9 aktive an und wir nahmen an einigen Umzügen und Veranstaltungen teil.

Durch die Gründungsmitglieder wurde dann auch verfügt, dass die Mitgliederzahl für die ersten Jahre bei 11 Maskenträgern bleiben soll. 10 Hexen und 1 Lechthaler.

Das Jahr 2014 war für uns dann ein trauriges Jahr, da Egon S. (Mitbegründer und Häswart) bei einem tragischen Autounfall kurz vor dem Glombigen ums Leben kam. Die Fasnet fiel für uns deshalb in diesem Jahr aus. Er war es, der die Zunftregeln in großem Maße mit Harald W. gestaltet und erarbeitet hat. Egon hat für die Fasnet gelebt und seine Energie, sein Humor und Gutherzigkeit wird nie in Vergessenheit geraten.

Momentan schwankt unsere aktive Zahl aufgrund weiterer beruflicher Veränderungen. Neue Masken, Mitglieder und Häser sind aber in Arbeit.

Nachdem es uns in den letzten paar Jahren nicht möglich war, zusammen die Fasnet zu feiern, möchten wir nun wieder mehr Aufwand und Arbeit in den weiteren Aufbau stecken.